Die Schweizer Sportgeschichte liefert nicht nur Einblicke in menschliche Höchstleistungen, sondern auch immer Einblicke in die Gesellschaft und ihre Gepflogenheiten.
Noemi Steuerwald02.04.2025Ponys als samtigweiche Projektionsfläche weiblichen Einfühlungsvermögens, Reiten als pinker, herzchenförmiger Mädchentraum. Bei der heutigen Präsenz dieses kulturellen Bildes wird schnell übersehen, dass dieses Narrativ erst um die Mitte des 20. Jahrhunderts entstand.
Manda Beck25.02.2025Yoga ist heute als Fitness- und Entspannungstechnik populär, hat aber eine jahrtausendealte Geschichte, die tief in der indischen Philosophie verwurzelt ist. Doch wie fand Yoga den Weg in die Schweiz?
Chiara Zgraggen02.07.2024Seit 20 Jahren fördert die Schweizer Armee gezielt sportliche Nachwuchstalente. Trotz anfänglichem Widerstand hat das Programm zahlreiche Erfolge hervorgebracht, darunter Olympiamedaillen und Weltcup-Siege.
Simon Engel25.06.2024Auf den Sport wirkten spätestens ab dem 19. Jahrhundert gesundheitspolitische, erzieherische und militärische Anspruchsgruppen ein. Ablesen lässt sich dies an der Geschichte des staatlichen Sportförderungsprogramms «Jugend+Sport» und seiner Vorgängerinstitutionen.
Simon Engel15.02.2024Sport widerspiegelt immer Geschlechterrollen und -bilder. Beim Eishockey fallen diese besonders auf, was viel mit der Entstehungsgeschichte dieses Sports zu tun hat.
Manda Beck / Michael Jucker20.12.2023Was hat eine Ananas mit dem Tennissport zu tun? Genug, um auf der weltberühmten Tennistrophäe des Herreneinzels der Wimbledon Championships zu sein. Die Trophäe wird seit 1887 von Sieger zu Sieger weitergegeben und an der Spitze ziert sie eine kleine Ananas. Dies hängt mit der kolonialen Geschichte des Sports zusammen.
Chiara Zgraggen01.09.2023Schwingen gehört zur Schweiz wie Schokolade und Uhren. Zumindest solange Männer in die Zwilchhosen steigen. Demgegenüber steht das Frauenschwingen. Die Geschichte eines Sports, der so einige Skandale ausgelöst hat.
Simon Engel17.08.2023Ob Sportlerinnen und Sportler an Wettkämpfen in autoritären oder kriegsführenden Staaten teilnehmen sollen, wird immer wieder diskutiert. Gerne fordern politische Akteure ihre Delegationen zum Boykott auf. Das steht im Widerspruch zum Sport, der darauf besteht, unpolitisch zu sein. Ein exemplarischer Rückblick auf die westliche Boykottkampagne im Vorfeld der Olympischen Spielen von Moskau 1980.