
Als Napoleon III. in Thun zur Schule ging
Thun lockte im 19. Jahrhundert viele Touristen an. Der spätere Kaiser Napoleon III. kam jedoch nicht zur Entspannung ins Berner Oberland, sondern zur Ausbildung.







Schloss Thun
Die Dauerausstellung präsentiert auf sieben Stockwerken die über 800-jährige Geschichte des Schlosses, der Stadt Thun und der Region entdeckt werden. In der Sonderausstellung «Bewahrte Schätze – Einblicke in die Keramiksammlung der Stiftung Schloss Thun» wird der Fokus auf das Sammeln und Erforschen von regionalen Objekten und deren Produktion gelegt. Sie läuft bis zum 17. März 2025.
5 Kommentare
Als Laie werde ich nicht schlau bei den Kurzkommentaren Künzler / Tremp. Was ist Essig und was meint der Korporal, und was ist amüsant aber doch seriös und ernst? Oder soll ich jetzt den Beitrag von Walter Läderach suchen? I am confused.
Danke an P. Künzler für die Zusatzerläuterungen. Als in Ermatingen Aufgewachsener hatte ich eben den Eindruck, da werde unter Insidern über «meinen» Napoleon gelästert. Als Korporal habe ich es auch geschätzt, wenn ich bei einem WK gelegentlich abseits der Truppenunterkunft in einem Hotelzimmer o.ä. einquartiert war.
Der Befehl des Korporals: «Bonaparte hol die Schaufel» wurde oft und vergnügt herumerzählt. Er bezog sich darauf, dass sich, wer Schweizer Militärdienst leistet, zunächst (und vor jeglicher Beförderung) als Rekrut von einem Korporal herumbefehlen lassen muss – auch ein geborener Bonaparte. Und Frau Vögelis Nachforschungen zeigen eben, dass diese Regelung 1830 noch nicht galt und Bonaparte direkt als Offizier in Thun herumspazierte.
Oh je! Zitat: «mit weiteren Offizieren in das Hotel Freienhof in Thun». Da ist wohl Essig mit einer alten Anekdote.
Der Korporal in Thun sagt zum Rekruten N: Bonaparte hol die Schaufel!
Die ganze Geschichte hat einen amüsanten, aber seriösen Niederschlag gefunden in einem amüsanten, aber historisch ernst zu nehmenden Beitrag von Walter Läderach, eines Zeichens Sekundarlehrer in Rüegsau, den ich seinerzeit dem Schloss Arenenberg vermittelt habe.