
Als unsere Kinder in den Fabriken schufteten
Eine eigenartige Allianz von Kapitalismus und Katholizismus ermöglichte die massive Ausbeutung vieler Kinder – nicht weit weg, sondern im 19. Jahrhundert mitten in der Schweiz. Tage mit bis 16 Stunden Arbeit waren komplett normal.
Eine Allianz der anderen Art
Wieder Kapitalismus und Katholizismus
Tag für Tag in geschlossenen Räumen, oft bei übermässig hoher Temperatur, wo nicht nur Ausathmung und Ausdünstung der Menschen, sondern auch die zur Industrie verwendbaren Stoff die Luft verschlechtern.
Aus der Not geboren. Arbeitende Kinder
Bereits vor der Industrialisierung mussten Kinder im Haushalt, auf dem Hof oder in Heimarbeit einen Beitrag zur Familienökonomie leisten. Mit dem Aufkommen der Industrie wurden sie in Fabriken als billige Arbeitskräfte ausgebeutet und konnten oft nicht zur Schule. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung der Kinderrechte und beleuchtet auch das Schicksal von Verding- und Heimkindern.


