
«Die Situation von Freiburg ist einzigartig und heikel»
Das Journal des Freiburger Staatsarchivars Tobie de Raemy während der ersten beiden Jahre des Ersten Weltkrieges erlaubt einen besonderen Blick auf die damaligen Spannungen zwischen der deutschen- und der französischsprachigen Schweiz. Exemplarisch dafür stehen die Tumulte am Freiburger Bahnhof bei der Durchfahrt von Verwundetentransporten aus Deutschland und Frankreich.


Tobie de Raemys «Schweizer Standpunkt»
Tumulte bei Verwundetentransporten
Das Tagebuch von Tobie de Raemy d’Agy ist in einer neuen Fassung erschienen. Editiert vom heutigen Staatsarchivar Alexandre Dafflon, in der vom Staatsarchiv Freiburg herausgegebenen Bibliotheca Otolandana 4.
Mehr dazu auf der Webseite des Staatsarchiv Freiburg
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Eine Perspektive auf den Krieg
Wir und der Krieg
Krieg ist ein prägendes Element der Schweizer Geschichte. Die Ausstellung zeigt aus unterschiedlichen Perspektiven, wie Kriege vom Spätmittelalter bis heute politische Strukturen, wirtschaftliche Interessen und gesellschaftliche Ordnungen in der Schweiz beeinflusst haben und lädt dazu ein, verbreitete Vorstellungen vom Verhältnis der Schweiz zum Krieg zu hinterfragen – einem Krieg, der oft als fern gilt, aber tief im kollektiven Gedächtnis verankert ist.


