
«Als die Welt in einem Meer von Hass ersoff», internierte die Schweiz die Befreier
Während des Zweiten Weltkriegs landeten 166 havarierte amerikanische Bomber auf Schweizer Äckern. Die Geschichte ihrer mehr als 1500 in den Bergen internierten Besatzungsmitglieder ist heute fast vergessen.
Zeugen des Kriegs auf Schweizer Äckern
Schüsse auf die Befreier
Beherbergt, bewacht und beerdigt in der Schweiz
Internierte als «Kurgäste»
Friedhofgärtner und Fluchthelfer
«Schlimmer als die Gestapo»
Von der Neutralitätswahrung zum bitteren Stigma
Gefangene Befreier
Sommer 1944. Seit vier Jahren ist die Schweiz von den faschistischen Achsenmächten eingeschlossen. Im Westen, Süden, Osten und in der Luft sind die alliierten Befreier auf dem Vormarsch. Nicht alle kommen durch: 166 havarierte amerikanische Bomber suchen Zuflucht in der neutralen Schweiz. Diese lässt jedoch die Besatzungen nicht mehr gehen: Die Flieger werden in den Bergen interniert, wo sie hin- und hergerissen sind zwischen Fluchtgedanken, Freundschaften und romantischen Beziehungen. Entlang von persönlichen Aufzeichnungen erzählt Jürg Flückiger in seinem Buch «Gefangene Befreier» diese fast vergessene Geschichte aus der Mikroperspektive von betroffenen Menschen auf beiden Seiten. Das Sachbuch liest sich wie ein Roman und ist im Herbst 2025 im Verlag NZZ Libro erschienen.


