
Schweizer Hilfe für einen SS-General
Im März 1945 verhandelte Karl Wolff mit den Alliierten in Ascona über eine Kapitulation der Deutschen in Norditalien. Nach dem Krieg erhielt der SS-General Hilfe aus der Schweiz und den USA, um nicht als Kriegsverbrecher verurteilt zu werden.
Die Operation Sunrise
Vom Schuldirektor zum Kapitulationsvermittler


Die Sunrise-Verbindung hielt auch nach dem Krieg


Nur moralische Pflicht?

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs rückten die Kampfhandlungen immer näher an die Schweizer Südgrenze. Besonders spürbar war dies im Ossolagebiet. In ihrem aktuellen Buch «Kampfzone Ossola» beleuchten die Historiker Andrej Abplanalp und Raphael Rues das komplexe Geflecht zwischen italienischen Partisanen, deutschen und faschistischen Besatzern und den zunehmend involvierten Schweizer Behörden in den Jahren 1943 bis 1945. «Kampfzone Ossola» ist beim Hier und Jetzt Verlag erschienen und im Buchhandel erhältlich.


