
Haile Selassie vor dem Völkerbund
Nach dem Überfall des faschistischen Italiens auf Abessinien 1935 bat der abgesetzte äthiopische Kaiser Haile Selassie den Völkerbund in Genf um Unterstützung. Vergebens. Die Schweiz betrachtete ihn als «lästigen Gast» und verwehrte ihm das Asyl.
Gründungsmitglied Äthiopien
Von der Schweiz verschmäht
Haile Selassie spricht vor dem Völkerbund
Der Völkerbund versagt
Die Befreiung Äthiopiens
Auch in der Schweiz war Haile Selassie nun wieder willkommen: Nachdem dem einst «lästigen Gast» vor knapp 20 Jahren noch die (Landes-)Türe vor der Nase zugeschlagen worden war, fand er sich im November 1954 vor ausgerollten roten Teppichen wieder, als er auf Initiative und Einladung des Bundesrats einen viertätigen Staatsbesuch in der Schweiz absolvierte, für den in Sachen Pomp, Perfektion und Political Correctness kein Aufwand gescheut wurde.


