Speedmaster-Uhr, 1967, Stahl, hergestellt von Omega AG in Biel. Fotos: Schweizerisches Nationalmuseum

Eine Schweizerin auf dem Mond

Als der amerikanische Astronaut Buzz Aldrin am 21. Juli 1969 den Mond betrat, trug er eine Omega Speedmaster am Handgelenk. Eigentlich hätte auch Neil Armstrong, der den Planeten vor Aldrin – als erster Mensch überhaupt – betreten hatte, eine solche Uhr tragen sollen. Weil jedoch die Uhr der Landefähre beim Manöver kaputt gegangen war, liess er seine Speedmaster zur Sicherheit in der Fähre.

Die Raumfahrtbehörde NASA hatte sich aus Qualitätsgründen für die Uhr aus Biel entschieden. Das Modell der Uhrenmanufaktur Omega war schlicht besser als die Zeitmesser der restlichen Mitbewerber. Nur die Uhr aus dem Kanton Bern war nach ausgiebigen Tests für raumfahrttauglich befunden worden. Geprüft wurde etwa das Verhalten bei Schwerelosigkeit, extremen Temperaturen oder übermässiger Beschleunigung. So wurde die Omega Speedmaster die erste und einzige Schweizerin, die je auf dem Mond war.

Buzz Aldrin erinnert sich an die aufregenden Tage im Juli 1969.

Jim Ragan suchte für die NASA-Astronauten die richtige Uhr.

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Andrej Abplanalp
Historiker und Kommunikations-Chef des Schweizerischen Nationalmuseums.

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