
Ein Schuhimperium und 13 Kinder
Franziska Dosenbach aus dem Aargau war eine Pionierin des Schuhhandels und widersetzte sich dem klassischen Sattler- und Schuhmachergewerbe. Stattdessen bot sie einfache «Fabrikschuhe» an und hatte durchschlagenden Erfolg.
Zaubermittel Standardisierung
Zweite Ehe mit dem Jugendfreund
In der Folge trotzte das Unternehmen zwei Weltkriegen und den Wirtschaftskrisen im 20. Jahrhundert – erst als die Dosenbachs in der Familie keinen Nachfolger für die Geschäftsführung mehr fanden, musste Carl Dosenbach, ein Enkel von «Finke-Fränzi», das Unternehmen verkaufen. Den Zuschlag erhielt 1973 das deutsche Schuhhandelshaus Deichmann – auch ein Unternehmen mit langer Tradition und bis heute in der Hand einer einzigen Familie. Seither ist der heute grösste Schuhverkäufer der Schweiz in deutschem Besitz. Aber die Schweizer Filialen tragen alle noch den Namen ihrer Gründerin: Dosenbach.


